Kategorie: Rezensionen

Rezensionen

Das Kapital im 21. Jahrhundert

Das Kapital im 21. Jahrhundert / Kapital und Ideologie 1845 zu Papier gebracht, aber erst 1888, also postum, nach Bearbeitung durch Friedrich Engels veröffentlicht: Die …

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Öffentlich-Private Partnerschaften. Auslaufmodell oder eine Strategie für kommunale Daseinsvorsorge?

Plädoyer für eine Öffentlich-Private Daseinsvorsorge Wer lediglich den Titel des in diesem Jahr von Michael Schäfer und Ludger Rethmann vorgelegten Buches registriert, den mit über …

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Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Das hoch gelobte Buch von Andreas Reckwitz, er ist Professor für Soziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), ist dem Rezensenten zu komplex, um es mit den 5.000 Zeichen, die seine Texte im Regelfall umfassen, hinreichend würdigen zu können.

Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben
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Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben – Kristen R. Ghodsee

Zum Schluss die ausführliche Leseempfehlung des „Rezensenten vom Dienst“, der gern von seinen kommunalen Themenpfaden abweicht und seinem „Affen Zucker gibt“.

Wenn die Chinesen Rügen kaufen
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Wenn die Chinesen Rügen kaufen, dann denkt an mich – Friedrich Christian Delius

„Es wird knallen, wenn wir nicht endlich aufwachen“, sagte der ehemalige Daimler-Boss Edzard Reuter und meinte die maßlosen, marktzerstörenden, asozialen Manager. Dieses Zitat wurde mir …

Lesetipps

„Lesen gefährdet die Dummheit“

In dieser Rubrik stellen wir monatlich neue Publikationen zu kommunalen Themen vor. „Aufgespürt“ werden diese Titel von der Senatsbibliothek Berlin, die sich deutschlandweit als einzige der großen Referenzbüchereien auf kommunale Themen spezialisiert hat. Deren Leiterin, Marion Hecker-Voß, zugleich auch Chefin der Landesbibliothek in der Stiftung Zentral und Landesbibliothek, und Katharina Braun, Fachlektorin für kommunalwissenschaftliche Veröffentlichungen, haben für unseren aktuellen Blog (April 2020) folgende Auswahl getroffen.

Die 10 Gebote für Kommunen: Marktorientiertes Denken und Handeln: Welche Perspektiven bietet Entrepreneurship für ländliche Regionen? / Stefanie Döringer und Jakob Ede Wien: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2020.- 131 Seiten: Illustrationen. ISBN  978-3-7001-8681-6 – verfügbar in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Abt. Senatsbibliothek, Signatur: Kws 175/214

„Schlüsselakteure sind vielfältig und können mit ihren Ideen und Visionen einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung von ländlichen und peripheren Räumen leisten. Ihre Kompetenzen und Strategien fallen dabei so unterschiedlich aus, wie die Rollen, die sie für die sozioökonomische Entwicklung ländlicher Gemeinden und Regionen übernehmen. Es stellt sich also die Frage, auf welche Weise sich Schlüsselakteure engagieren und welcher Gestaltungsspielraum sich daraus für ländliche Regionen ergibt. Der vorliegende Forschungsbericht diskutiert diese Fragestellung und knüpft an die Tagung „Schlüsselakteure der Regionalentwicklung: Welche Perspektiven bietet Entrepreneurship für ländliche Räume?“ des Instituts für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Jahr 2019 an. Im Fokus der Beiträge stehen sowohl innovative Unternehmen, die lokale Arbeitsplätze schaffen, als auch Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die ein Bewusstsein für relevante Themen schaffen, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen oder regionale Netzwerke bilden und damit maßgeblich zu einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung beitragen.“

(Quelle: Verlag)

Bürgerbeteiligung in Kommunalunternehmen: Konsequenzen für Arbeitnehmerinteressen in deutschen und französischen Wasser- und Stromunternehmen / Carsten Herzberg und Thomas Blanchet. – München: oekom. 2020. – 134 Seiten: Diagramme, Karte. – ISBN 978-3-658-29553-0

Verfügbar in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Abt. Senatsbibliothek, Signatur: Kws 726/209

„Innovative Verfahren der Bürgerbeteiligung sind in kommunalen Unternehmen besonders im Kontext von Rekommunalisierungen und Energiewende entstanden. Vorreiter ist dabei vor allem der Wasser- und Stromsektor in Frankreich und Deutschland. Doch welchen Einfluss haben solche Verfahren auf das Unternehmen und die Beschäftigten? Letztere erhalten eine besondere Aufmerksamkeit, denn Beteiligung ist erfolgreicher, wenn sie von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unterstützt wird. Verschiedene Formen von Beteiligung werden hier anhand von Fallbeispielen vorgestellt und durch Hinweise auf ihre Umsetzung ergänzt.“

(Quelle: Verlag, gekürzt)

Hochschulen und ihr Beitrag für eine nachhaltige Regionalentwicklung / Rolf-Dieter Postlep, Lorenz Blume, Martina Hülz (Hrsg.). – Hannover: ARL – Akademie für Raumforschung und Landesplanung, 2020. – 288 Seiten: Diagramme. ISBN 978-3-88838-094-5 – verfügbar in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Abt. Senatsbibliothek, Signatur:  Kws 165/250

„Hochschulen sind unter ökonomischer Perspektive für ihre Standortregionen einerseits als Arbeitgeber und Nachfrager von Interesse, andererseits präsentieren sie sich als Wissensproduzenten, als „Wissensimporteure“ und als Bereitsteller von Humankapital.
Über welche Kanäle Hochschulen und Regionen miteinander verbunden sind,
welche Hemmnisse und Erfolgsfaktoren beim Wissenstransfer zu beobachten sind und wie erfolgversprechende Governance-Strukturen zur Steuerung des Zusammenspiels geschaffen werden können – das sind Themen, die in dem vorliegenden Band ausführlich behandelt werden.“ (Quelle: Verlag, gekürzt)

Handeln vor der Katastrophe als politische Herausforderung: mehr Vorsorge durch die Governance von Risiken / Christine Prokop. – Baden-Baden: Nomos, 2020. – 366 Seiten: Diagramm. – ISBN 978-3-8487-6489-1 – verfügbar in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Abt. Senatsbibliothek, Signatur: Kws 730/91

„Wie gehen wir als Gesellschaft mit zukünftigen Gefahren um? Der Begriff des Risikos wird in der Politikformulierung zunehmend wichtig. Dahinter kann die Idee der Risikogovernance stehen: Sie beschreibt die Analyse und Bewertung sowie das Management von Risiken als einen kontinuierlichen, gesellschaftlichen Prozess. Eine solche Idee der Risikogovernance erlaubt es, politisches Handeln normativ auf Katastrophenvorsorge anstelle von Katastrophenbewältigung auszurichten. Die Arbeit untersucht anhand der Übersetzung dreier Policys von der internationalen auf die nationale Ebene – der EU-Hochwasserrisikomanagementrichtline, der Methode für die Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz und des Sendai Framework for Disaster Risk Reduction –, ob dieses Potential von Risikogovernance genutzt wird und inwieweit in diesem Prozess Verantwortung vom Staat an die Bürger übertragen wird. Sie arbeitet schließlich mehrere Faktoren heraus, die einem Normwandel hin zu mehr Katastrophenvorsorge entgegenstehen.

(Quelle: Verlag)

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