Brennpunkt

Brennpunkt

Wessis in Weimar

30 Jahre Deutsche Einheit waren in den vergangenen Wochen ein guter Anlass für den Blick zurück auf Erreichtes und Gescheitertes. Während in den üblichen Festreden eher die positiven Aspekte gewürdigt werden, legte man im thüringischen Rudolstadt den Finger in eine tiefe Wunde der ostdeutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Mit der Wiederaufführung des Stückes „Wessis in Weimar“ wurde die teilweise desaströse Rolle der Treuhandanstalt für den Aufbau Ost thematisiert und nicht ganz nebenbei an einen der größten zeitgenössischen Dramatiker Deutschlands erinnert – Rolf Hochhuth.

Weitere Themen

Statistisches

Die Demografie Ostdeutschlands

30 Jahre ist es her, dass sich die beiden Deutschlands wiedervereinigten. Es war keine Hochzeit auf Augenhöhe, sondern der Anschluss des einen an das andere. Die Rollen waren klar verteilt und aufgrund der ökonomischen Verwerfungen geriet der Osten des Landes schnell in den Ruch eines Sorgenkindes. Und tatsächlich lassen sich nach allen ökonomischen und soziologischen Parametern noch immer signifikante Unterschiede ausmachen, zeichnen sich in den entsprechenden Themenkarten deutlich die Umrisse der ehemaligen DDR ab. Andererseits ist es aber sicher nicht falsch, auf die vielen positiven Errungenschaften zu verweisen, die gemeinsam und in der europäischen Integration gelungen sind. Im Folgenden soll es aber weniger um eine politisch-historische Einordnung als um eine deskriptive Analyse gehen. Wir wollen untersuchen, wie sich die Bevölkerung im Osten Deutschlands heute zusammensetzt, welche Besonderheiten und welche Gemeinsamkeiten dabei im Vergleich zu anderen Regionen zu beobachten sind und was sich seit den Wendejahren 1989 und 1990 verändert hat.

Wortmeldung

Traditionsprojekte gesichert

Die im Frühjahr getroffenen Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Bundesrepublik bislang ganz gut durch die Krise gekommen ist. Sie ersparten uns dramatische Bilder und konnten bislang eine sogenannte Übersterblichkeit vermeiden.
Für viele Menschen war und ist das Jahr 2020 dennoch eine Katastrophe, für Künstler, Messebauer, Touristiker und viele andere mehr. Sie haben unsere Solidarität verdient. Lesen Sie im Folgenden ein Beispiel, wie die Sparkassen im Osten Deutschlands mit dieser Verpflichtung umgehen.

Rezensionen

Die neue Krise der Städte

Die neue Krise der Städte. Zur Wohnungsfrage im 21. Jahrhundert „Das Wohnen ist heute in mehrfacher Hinsicht zum Problemfall geworden. Das veranschaulicht der Architekt und Stadtplaner Ernst Hubeli in seiner pointierten Streitschrift, die die Wohnungsfrage für das 21. Jahrhundert neu verhandelt. Ein Problemfall ist das Wohnen in architektonischer Hinsicht. Die …

Statistisches

Die politischen Verteilungen in den deutschen Kommunen

In nicht einmal einem Jahr wird im Bund gewählt. Wir nehmen diesen Umstand zum Anlass, die politischen Verteilungen auf der kommunalen Ebene zu beleuchten. Die Kommunalwahlen mögen in den vergangenen Jahrzehnten an Beachtung und Beteiligung verloren haben, sie sind jedoch noch immer ein guter Seismograph für politische Veränderungen. Lesen Sie also im Folgenden, wer in Landkreisen und kreisfreien Städten regiert, wer die Kommunalparlamente dominiert, welche regionalen Unterschiede sich abbilden und wie sich Stadt und Land voneinander unterscheiden.

Statistisches

Öffentlich-Private Daseinsvorsorge in den deutschen Metropolen

Öffentliche und private Wirtschaft kooperieren miteinander seitdem es diese beiden abgrenzbaren Wirtschaftssegmente gibt. Insofern sind auch Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) deutlich älter und auch diverser, als es der entsprechende Begriff Glauben macht. Der Terminus „ÖPP“ wird bis heute zumeist verkürzt auf jene Kooperationen, bei denen sich die Öffentliche Hand zur Finanzierung …

Rezensionen

Die Moskauer

Die Moskauer. Wie das Stalintrauma die DDR prägte Für meine Buchbesprechung bedarf es eine etwas längeren Vorbemerkung. Der Rezensent hat allein oder als Mitautor mehrere wissenschaftliche Bücher und rund 30 Studien verfasst. Er musste dafür nie öffentliche Fördertöpfe in Anspruch nehmen,  sondern war Dank eigener Durchsetzungskraft und der Weitsicht von …

Zahl des Monats

Fünf Frauen wurden bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen neu in die Ämter einer Oberbürgermeisterin oder einer Landrätin gewählt. Damit hat sich der Frauenanteil unter den Hauptverwaltungsbeamten der deutschen Landkreise und kreisfreien Städte leicht von 10,2 auf 11 Prozent erhöht.“

Professor Dr. Michael Schäfer

Prof Dr. Michael Schäfer

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