Brennpunkt

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Zurück in den Kreislauf

Der Begriff „Kreislaufwirtschaft“ erscheint als passende Utopie für die vom Klimawandel arg gebeutelte Welt. Die Energiewende mit ihrem Umstieg auf erneuerbare Ressourcen wäre dann nur der Beginn einer wahrhaft nachhaltigen Wirtschaftsform. Es müssten keine Landschaften mehr zerstört und keine Meere mehr vermüllt werden, es würden kaum mehr Emissionen anfallen und auch die Transportwege würden sich erheblich verkürzen. Das klingt ein wenig nach naiven Träumereien von einer perfekten Gesellschaft, doch tatsächlich liegen in Stoffkreisläufen ganz erhebliche ökologische Potentiale. Es ist daher unangemessen, die Klimadebatte allein auf Energie und Verkehr zu verkürzen. Auch in der Entsorgung und Verwertung von Abfall können insbesondere die Kommunen wesentliche Impulse für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit setzen.

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33 Prozent der Deutschen leben in einer der 82 Großstädte des Landes. Dies ist der höchste Wert seit Jahrzehnten und verdeutlicht den klar erkennbaren Trend zur Re-Urbanisierung. Im ländlichen Raum zeigen sich dafür umso vehementere Schrumpfungsprozesse.

Professor Dr. Michael Schäfer

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