Kommunales in Forschung und Lehre

UNTERNEHMERIN KOMMUNE verfolgt seit Jahren auch einen wissenschaftlichen Anspruch. Als Beweis für diese Aussage taugt der Umstand, dass der Herausgeber dieser Zeitschrift gleichzeitig als erster und noch immer Deutschlands einziger Professor für Kommunalwirtschaft wirkt. Daraus resultiert eine enge Verbindung zur Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, doch UNTERNEHMERIN KOMMUNE pflegt auch mit anderen namhaften Institutionen der Kommunalwissenschaft vielfältige Kooperationen. Genannt seien an dieser Stelle die Senatsbibliothek Berlin mit ihrem kommunalwissenschaftlichen Archiv, das Kommunalwissenschaftliche Institut der Universität Potsdam oder das Verbundnetz für kommunale Energie. Ein Kernanliegen von UNTERNEHMERIN KOMMUNE ist es, den bis dato noch äußerst überschaubaren kommunalwissenschaftlichen Diskurs in Deutschland anzuregen und zu vertiefen.

Im Auftrag der Berliner GASAG und der Thüringer KEBT AG untersuchten Prof. Dr. Michael Schäfer und Prof. Dr. Mario Stoffels die vielfältigen Implikationen, die Potentiale sowie die Voraussetzungen von Rekommunalisierungen.

Die Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch brachte in den vergangenen Jahren so viele ambitionierte, anerkannte und erfolgreiche Mimen hervor wie keine andere deutsche Schauspielschule. Mit deren Rektor, Prof. Dr. Wolfgang Engler, sprach UNTERNEHMERIN KOMMUNE über die Grundlage dieser Erfolgsgeschichte(n), über die ostdeutsche Genesis der Hochschule und über die persönlichen Pläne nach dem Ende seiner Amtszeit.

Die Jahresstudie 2016 des Verbundnetz für kommunale Energie widmete sich aus aktuellem Anlass den Implikationen und Weiterungen der Flüchtlingsfrage für die Kommunen in Deutschland. Erstmals wurden Kosten und Aufwände nach den unterschiedlichen Phasen des Asylprozesses und mit Blick auf die finanziell und organisatorisch verantwortlichen Ebenen differenziert betrachtet.