KOMMUNALE-PRIVATE DASEINSVORSORGE

Ideologische Dogmen sind grundsätzlich ein Widerspruch zu den Anforderungen an Flexibilität, Innovation, Effizienz und Verlässlichkeit in den Kommunen. „Privat vor Staat“ kann demnach genauso wenig als Leitbild für die Organisation der Daseinsvorsorgeverantwortung dienen wie „Rekommunalisierung um jeden Preis“. In vielen Fällen haben sich Mischformen zwischen privatem und kommunalem Engagement etabliert.
In dieser Rubrik finden sich Beiträge zu den unterschiedlichen Facetten kommunal-privater Kooperationen.

16. Dezember 2017

Es gibt einen Marktdruck für Verbundlösungen

Interview mit Michael Riechel, Vorstandsvorsitzender Thüga AG, München

Die Thüga ist einer der größten Energieverbünde deutschlandweit. Im Sinne einer Plattform für interessierte Kommunen wird hier geballt technisches und unternehmerisches Know-how vorgehalten. Den Kommunen ist die Thüga AG auch deshalb eng verbunden, weil sie seit einigen Jahren selbst zu hundert Prozent in kommunaler Hand ist. Lesen Sie im Folgenden ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der Thüga AG, Martin Riechel.

12. Dezember 2017

Erprobte Allianz mit zunehmender Bedeutung

Interview mit Hans-Joachim Herrmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Wittenberg, und mit Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG -Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft

Die VNG Verbundnetz Gas AG konnte sich nach der Deutschen Einheit schnell und erfolgreich in einem gesamtdeutschen Gasmarkt konsolidieren. Von Anbeginn an verfügte der Konzern über eine wesentliche kommunale Komponente. Diese trug dazu bei, dass die VNG bis heute das größte ostdeutsche Unternehmen darstellt und seinen Sitz weiterhin in Leipzig behält. Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der kommunalen Beteiligungsgesellschaft und der VNG-Vorstandschef reflektierten die Genesis des Unternehmens sowie dessen kommunale Prägung und griffen die aktuellen Herausforderungen im Gasmarkt auf.